Humanitäre Hilfe

Hilfe für die Menschen in Nepal in der Corona-Pandemie

Nepal, eines der ärmsten Länder Asiens, kämpft mit einem massiven Ausbruch des Coronavirus. Caritas Schweiz unterstützt die nepalesische Caritas bei der Nothilfe. Sie verbessert insbesondere die medizinische Versorgung für benachteiligte Bevölkerungsgruppen.

 

Nepal sieht sich seit Mitte April mit einem rasend schnellen Anstieg der Corona-Fälle konfrontiert. Die katastrophale Situation in Indien droht, auf das ärmere Nachbarland überzugreifen. Rund 40 Prozent aller getesteten Personen in Nepal sind heute positiv. Die Dunkelziffer dürfte alarmierend hoch sein, denn es wird längst nicht breit getestet.

Im schwachen, massiv unterdotierten nepalesischen Gesundheitssystem fehlt es schon zu normalen Zeiten überall an Krankenhausbetten und Personal. Nun droht der Kollaps. Auch spezifisch in der Pandemie benötigtes Equipment wie Schutzmaterial, Test-Kits oder lebensrettender Sauerstoff fehlt. Besonders gravierend ist die Situation im Süden des Landes, an der Grenze zu Indien. Dort können Betroffene heute kaum noch dringend nötige medizinische Versorgung erhalten.

Einmal mehr sind die ärmeren Menschen besonders benachteiligt. Die offiziell für Covid-19-Patientinnen und -Patienten vorgesehenen und entsprechend etwas besser ausgerüsteten Krankenhäuser sind grösstenteils teure Privatspitäler.

 

Im Fokus: Medizinische Ausrüstung

Caritas Schweiz unterstützt ein von Caritas Nepal gestartetes Nothilfeprojekt. Gemeinsam werden wir die Gesundheitsversorgung auch für arme Menschen stärken. Je nach Region und dringendsten Bedürfnissen stellt die Caritas medizinische Ausrüstung zur Verfügung, insbesondere Sauerstoffflaschen und -konzentratoren, Sauerstoff-Messgeräte und weitere medizinische Geräte. Weiter werden Isolationszentren aufgebaut für Menschen, die zuhause keine entsprechende Möglichkeit haben, aber auch keine medizinische Versorgung im Spital benötigen. Aber auch Schutzkleidung und -utensilien wie Handschuhe, Masken oder Desinfektionsmittel für das Gesundheitspersonal und die Bevölkerung werden verteilt. Schliesslich klärt die Caritas über die mit dem Coronavirus verbundenen Risiken sowie Schutzmassnahmen auf und richtet telefonische Helplines ein.

Nepalesinnen und Nepalesen, die in Indien ihr Einkommen als Gastarbeitende verdienen, kehren nun in ihr Heimatland zurück. Sie finden dort kaum Arbeit. Auch die lokalen Tagelöhner haben wegen der Corona-Massnahmen Mühe, genug für Grundbedürfnisse wie Essen oder Unterkunft zu verdienen. Die Caritas plant, diese Familien mit Nahrungsmittelhilfe zu unterstützen. Um das möglich zu machen, benötigen wir Ihre Unterstützung. 

Dank Ihrer Spende können wir noch mehr Nepalesinnen und Nepalesen in dieser verheerenden Situation zur Seite stehen.

 

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