Armutsbekämpfung in der Schweiz

«Fair Friday 2022» – ein solidarisches Zeichen für armutsbetroffene Menschen

Am 25. und 26. November 2022 findet zum fünften Mal der «Fair Friday» statt. Ein Tag, an dem mittlerweile zahlreiche Geschäfte auf die Armut in der Schweiz aufmerksam machen. Ihre Kundinnen und Kunden können an diesen zwei Tagen ihren Einkaufsbetrag zugunsten der Caritas aufrunden oder vor Ort eine Spende an Caritas tätigen. Damit setzen die «Fair Friday»-Partnergeschäfte ein starkes solidarisches Zeichen für Menschen, die in Armut oder an der Armutsgrenzen leben.

 

Ins Leben gerufen wurde die Aktion «Fair Friday» 2018 vom Westschweizer Buchhändler Payot. Mit Orell Füssli kam die Initiative 2020 in die Deutschschweiz. «Soziale Projekte sind ein grosses Anliegen von Orell Füssli. Der Fair Friday wird auch von unseren Kundinnen und Kunden sehr geschätzt und hat sich in den letzten beiden Jahren etabliert. Wir freuen uns, mit der Aktion weiterhin einen Beitrag an Caritas-Projekte gegen die Armut in der Schweiz leisten zu können», so Christine Roth, Leiterin Marketing & Kommunikation der Orell Füssli Thalia AG.

Eine gemeinsame Geste gegen die Armut

Die Situation von armutsbetroffenen Menschen in der Schweiz verschärft sich mit den aktuellen Preissteigerungen massiv. Bereits heute ist jede siebte Person in der Schweiz von Armut betroffen oder bedroht, weil sie nur knapp über der Armutsgrenze lebt. Die steigenden Kosten für Strom und Krankenkasse treffen diese Menschen ins Mark.

Deshalb werden die beim «Fair Friday» gesammelten Spenden auch in diesem Jahr dazu verwendet, armutsbetroffene Menschen in der Schweiz zu unterstützen. Die Projekte von Caritas Schweiz eröffnen ihnen Wege aus der Armut und ermöglichen soziale Teilhabe. Konkret werden durch den «Fair Friday» Ausbildungs- und Arbeitsintegrationsprogramme gefördert. Ein Beispiel dafür ist das Projekt incluso der Caritas Zürich: Freiwillige Mentorinnen und Mentoren begleiten und unterstützen Jugendliche bei der Lehrstellensuche.

Mit der Teilnahme am «Fair Friday» setzen die Partnergeschäfte ein starkes solidarisches Zeichen für Menschen, die in Armut oder an der Armutsgrenzen leben.

«Fair Friday» schweizweit etabliert

Jährlich nehmen mehr Partnerorganisationen in der ganzen Schweiz am «Fair Friday» teil – das ist sehr erfreulich. Damit etabliert sich die im Jahr 2018 lancierte Initiative schrittweise im ganzen Land. Immer mehr Menschen werden so auf die Armut in der Schweiz aufmerksam.

«Mit unserem Engagement eröffnen wir Wege aus der Armut und ermöglichen soziale Teilhabe. Die Spenden aus dem «Fair Friday» werden wir auch dieses Jahr für Ausbildungs- und Integrationsangebote einsetzen. Dass die Zahl der teilnehmenden Geschäfte am «Fair Friday» jedes Jahr wächst, freut uns sehr. Namhafte Partner wie Orell Füssli helfen, die Bekanntheit der Aktion und die Aufmerksamkeit für das Thema Armut in der Schweiz zu steigern. Vielen Dank allen beteiligten Organisationen», so Françoise Vogel, Leiterin des Bereichs Projekte Schweiz und Geschäftsleitungsmitglied der Caritas Schweiz.

Alle teilnehmenden Geschäfte sind auf der Webseite von «Fair Friday» zu finden.

 
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