Armut in der Schweiz

«Eine Million Sterne» 2019

Am 14. Dezember leuchtete wieder in verschiedenen Schweizer Städten ein Kerzenmeer. Mit der Solidaritätskampagne «Eine Million Sterne» machen die Regionalen Caritas-Organisationen auf die Armut in der Schweiz aufmerksam.

 

Ein chronisches Rückenleiden zwang die Kleinkindererzieherin Alessia, ihre Arbeit aufzugeben. So gerieten die alleinerziehende Mutter und ihre Tochter Ronja in die Armut. «Ich kann zurückstecken», sagt Alessia. «Aber dass Ronja zurückstecken muss, ist eine meiner grössten Sorgen.» Nur dank der Unterstützung von Personen aus ihrem Umfeld können Alessia und Ronja mit dem wenigen Geld auskommen.  

Armut kann jeden treffen

Alessia und Ronja sind zwei von 675'000 Menschen – darunter mehr als 100'000 Kinder – , die in der Schweiz von Armut betroffen sind. Die Ursachen für Armut sind vielfältig. Überdurchschnittlich armutsbedroht ist, wer arbeitslos oder krank wird, wer ungenügend ausgebildet ist, drei oder mehr Kinder hat oder alleinerziehend ist. Armut kann jeden und jede treffen.

Ein Zeichen der Solidarität

Die Caritas kämpft in der Schweiz gegen Armut. Sie setzt sich mit konkreten Unterstützungsangeboten für Armutsbetroffene ein und engagiert sich auf politischer Ebene dafür, dass das Thema Armut ernst genommen und angepackt wird. Mit der Kampagne «Eine Million Sterne» möchten die Regionalen Caritas-Organisationen auf die Armut in der Schweiz aufmerksam machen und die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren. Dazu brannten am 14. Dezember (Ausnahme: Frauenfeld am 21. Dezember) an rund 80 Orten in der ganzen Schweiz Kerzen. Jedes Licht soll ein Zeichen sein für eine Schweiz, die in Not geratene Menschen unterstützt.

 
 
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