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Die Caritas fordert Schutz und Aufnahme von Flüchtlingen nach der Brandkatastrophe auf Lesbos

Caritas Schweiz ist über die Brandkatastrophe im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos tief betroffen. Die Schweiz muss endlich handeln.

 

Dass es im reichen Europa mit über 500 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern seit Jahren nicht gelungen ist, eine Lösung für 13 000 schutzsuchende Menschen zu finden, ist zutiefst beschämend. Bereits im März dieses Jahres hat Caritas Schweiz Bundesrätin Keller-Sutter auf die menschenunwürdige Lage in den restlos überfüllten Lagern auf den griechischen Inseln aufmerksam gemacht und gefordert, dass die Schweiz eine viel grössere Zahl an Menschen aufnehmen soll. Nun ist die lange vorausgesagte humanitäre Krise aufgrund des Nicht-Handelns eingetroffen. 

Die Caritas erwartet von Bundesrätin Keller-Sutter und dem Gesamtbundesrat konkrete Massnahmen, die der humanitären Tradition der Schweiz würdig sind. Humanitäres Engagement misst sich an konkreten Taten und das bedeutet, an dem, was die Schweiz aktuell angesichts der katastrophalen Lage für die Betroffenen tut. Dazu gehören einerseits rasche Schutzmassnahmen und humanitäre Hilfe. Auch die Caritas unterstützt Flüchtlinge in Griechenland dabei, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Anderseits braucht es nun endlich eine nachhaltige Lösung, damit solche menschenunwürdigen Flüchtlingscamps der Vergangenheit angehören. Caritas Schweiz fordert den Bundesrat zum wiederholten Mal auf, gemeinsam mit anderen kooperierenden Staaten die Flüchtlinge möglichst rasch und unbürokratisch aufzunehmen.

 
 
 
 

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