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Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch

Caritas stellte Nothilfe-Beitrag von 1 Million Franken für Rohingya-Flüchtlinge zur Verfügung

Caritas Schweiz verstärkt ihre Not- und Überlebenshilfe zugunsten der Rohingya, die im September des vergangenen Jahres von Myanmar nach Bangladesch geflohen sind. Angesichts der bevorstehenden Monsunregen und damit verbundener Stürme hat sie einen Beitrag von einer Million Franken gesprochen.

 

In Bangladesch hat die Monsunzeit begonnen. In den kommenden Wochen und Monaten wird es intensive Niederschläge, aber auch Stürme geben. Experten rechnen damit, dass mindestens 100 000 der geflüchteten Rohingya in eine lebensbedrohliche Situation geraten.

Caritas Schweiz leistet zusammen mit ihrer Schwesterorganisation, der Caritas Bangladesch, und dem internationalen Caritas-Netz humanitäre Hilfe. So versorgt sie zur Zeit rund 12 000 Menschen mit Haushalts- und Hygieneartikeln für den täglichen Bedarf. Sie verteilt Blachen, Pfähle und Werkzeuge, damit sich die Flüchtlinge vor den Monsunregen schützen können. Um die hygienischen Bedingungen zu verbessern, baut sie Brunnen und Latrinen.

In Bangladesch haben nahezu eine Million Rohingya Zuflucht gesucht. Sie leben grösstenteils in Flüchtlingslagern im Distrikt Cox’s Bazar im Südosten des Landes. Ihre Versorgungslage ist sehr kritisch, eine Rückkehrperspektive für die Flüchtlinge gibt es bis auf Weiteres nicht.

 

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