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Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Indonesien

Caritas-Nothilfe in Indonesien: Wasser, Hygiene und Kinderbetreuung

Caritas Schweiz unterstützt die Opfer des Erdbebens, das Ende September die Insel Sulawesi in Indonesien heimgesucht hat, mit umfassender Nothilfe. Ein von der Glückskette mitfinanziertes Projekt in der Höhe von 450 000 Franken richtet sich an 2000 Familien in Dörfern in der Umgebung der zerstörten Stadt Palu.

 

In den ländlichen Bezirken Sigi und Donggala sind nach dem verheerenden Erdbeben und dem Tsunami vom 28. September, die weit über 2000 Todesopfer forderten und 68‘000 Häuser zerstörten, anders als in der Stadt Palu noch kaum Hilfsgüter eingetroffen. «Bei Abklärungen in einem abgelegenen Dorf haben wir gesehen, dass auch drei Wochen nach der Katastrophe noch keine Hilfsgüter verteilt werden. Es gibt dort für 180 Familien nur einen einzigen Wassertank und keine Sanitäranlagen», berichtet Puspa Kartika, Nothilfe-Koordinatorin der Caritas Schweiz. Die 2000 Familien, an die sich die Hilfe der Caritas richtet, haben ihr Haus und ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Sie leben in temporären Siedlungen in Zelten. Caritas Schweiz verteilt in Zusammenarbeit mit Caritas Österreich und der lokalen Hilfsorganisation Indonesia Bhadra Utama (IBU) Nothilfegüter wie Decken, Zeltplanen, Handtücher, Seife und Hygieneartikel. Mit der Verteilung von Wasserfiltern erhalten die Menschen Zugang zu Trinkwasser. Hygienetrainings tragen bei zum Schutz vor Krankheiten. Kinder können Freizeitaktivitäten besuchen und sich so von den Schrecken der Katastrophe erholen.

Caritas Schweiz wird ihre Nothilfe für die Erdbebenopfer in den kommenden Wochen ausbauen. Zu diesem Zweck ist die lokale Koordinatorin zusammen mit einer Katastrophenhilfe-Expertin aus der Schweiz vor Ort im Einsatz. Mittelfristig wird die Caritas Betroffene dabei unterstützen, sich eine neue Existenz aufzubauen.

 

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