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Caritas erhöht Not- und Überlebenshilfe in Griechenland

Caritas Schweiz erhöht ihre Not- und Überlebenshilfe für die Flüchtlinge und Kriegsvertriebenen in Griechenland um 500 000 Franken auf 2,5 Millionen Franken. Die Hilfsmassnahmen kommen besonders gefährdeten Flüchtlingen zugute: Müttern mit Kindern, schwangeren Frauen, kranken und gebrechlichen Menschen. Caritas Schweiz realisiert ihre Nothilfeprojekte zusammen mit ihrer lokalen Schwesterorganisation in Lesbos, Athen und Idomeni.

 

Wegen der geschlossenen Grenzen auf dem Westbalkan stecken nach Schätzungen von Behörden und Hilfsorganisationen derzeit in Griechenland rund 30 000 Flüchtlinge fest. Die Zahlen steigen täglich, so dass es in absehbarer Zeit an die 100 000 Gestrandete sein werden.

In Idomeni, aber auch im Zentrum der Hauptstadt Athen sind dramatische Szenen zu beobachten. Tausende von Flüchtlingen – unter ihnen Familien mit Kleinkindern – verbringen die Nächte im Freien. Sie sind auf Lebensmittel, Wasser und Medikamente angewiesen. Angesichts des Flüchtlingselends in Griechenland erhöht Caritas Schweiz ihre Not- und Überlebenshilfe um 500 000 Franken.

Das Schweizer Hilfswerk betreut auf der Insel Lesbos in einem Hotel Kranke, Behinderte und Betagte sowie Familien mit Kleinkindern. Neben einer sicheren Unterkunft erhalten die Flüchtlinge eine warme Mahlzeit, frische Kleider und medizinische Betreuung. Ebenfalls in Athen betreibt die Caritas zwei Unterkünfte, die besonders gefährdeten Flüchtlingsgruppen offen steht. In Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze schliesslich verbessert das Caritas-Netz die hygienischen und sanitären Infrastrukturen. Ebenso leistet es Überlebenshilfe.

Die laufenden Nothilfe-Programme der Caritas kommen bis Ende April rund 20 000 Flüchtlingen zugute. An den Kosten beteiligt sich auch die Glückskette.

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