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«Von Minute zu Minute bekamen wir mehr Angst»

Auf die syrische Familie Basheer treffen wir in einem serbischen Flüchtlingslager. Ihr Zuhause wurde durch einen Bombenangriff zerstört. Nun hoffen sie auf eine neue Heimat in Deutschland.

Die Familie Basheer aus Syrien musste fliehen, als eine Bombe ihr Haus traf. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Nicht der Vater Khaled Basheer, und auch nicht seine Frau und die drei Kinder.

«Können wir von Glück reden?», fragt Khaled. «Nach unserer Flucht lebten wir in einem Zelt vor Aleppo, mehr als ein Jahr. Wir hatten Angst, jede Minute, jeden Tag, jede Nacht. Angst vor weiteren Bomben. Die Explosionen und Feuergefechte kamen hörbar jeden Tag näher. Wir hatten grosse Angst vor der IS. Wir hörten grausame Geschichten über sie, wie sie Unschuldige ermorden, Frauen und Mädchen vergewaltigen», erzählt Kahled.

Jetzt ist die Familie in einem Flüchtlingslager in Serbien und hofft, dass sie nach Deutschland gehen kann. «Papa hat versprochen, dass wir ein schönes Zuhause bekommen», sagt die achtjährige Tochter Omama und fügt an «Er hat gesagt, dass dort gute Menschen sind».

In Syrien war Khaled Bauarbeiter. Er habe dort hart gearbeitet, meint er und er wolle das nun wieder tun, um eines Tages ein Zuhause zu haben.

Manchmal habe Omama Heimweh und dann tröste ihr Vater sie mit den Worten: «Du brauchst kein Heimweh haben, denn unser Heim gibt es nicht mehr.»

Text: CRS (Bild: Zwei Kinder der Familie Basheer. Nachweis: Kira Horvath, CRS)

 

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