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Trauerfeier auf Lesbos

Ali Khan, ein Freiwilliger in der Flüchtlingsarbeit auf Lesbos, musste erleben, wie zwei Männer eines Schlepperbootes ums Leben kamen. Und er erzählt uns von dem neuen Friedhof auf Lesbos, der eigens für Flüchtlinge errichtet wurde.

Vor mehreren Wochen reiste Ali Khan mit seinem Minibus von London nach Lesbos. Er stammt aus Pakistan und er fuhr nach Griechenland, um zu helfen. Sein Ziel: menschliche Wärme und Herzlichkeit geben, die Flüchtlinge moralisch zu unterstützen.

Es war am 19. oder 20. Januar, als ein Boot voller Flüchtlinge auf Lesbos ankam. Es entstand ein unglaubliches Gedränge. Dabei wurde ein Mann aus dem Boot totgetreten. Ein anderer erlitt in der Aufregung einen Herzstillstand. 45 Minuten lang macht Ali Khan im Wechsel mit einem zweiten Helfer eine Herzmassage. Doch es ist zu spät, auch die eingetroffenen Rettungssanitäter können nichts mehr tun. Ali Kahn steht den trauernden Familien bei, er gibt ihnen Trost und unterstützt sie bei den nun kommenden Formalitäten.

Am nächsten Tag beerdigen die Familien ihre Toten auf einem muslimischen Friedhof, den die Gemeinde von Mytilini neu eröffnet hat, neu eröffnen musste, ob der vielen Toten auf dem Mittelmeer. Vielleicht handelte es sich ja um das letzte Schlepperboot, das Flüchtlinge von der Türkei aus Richtung Europa transportierte. Jetzt nachdem das Abkommen der EU mit der Türkei in Kraft getreten ist.

 

Text: Fabrice Boulé, Caritas Schweiz
Foto: Lefteris Partsalis

 

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