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Der Schreinermeister

Mustafa Ghali verlor im Krieg seine Schreinerwerkstatt. Sie wurde von Soldaten zerstört und geplündert. Er selbst ist nicht mehr in der Lage, seinen Beruf als Schreiner vollumfänglich auszuüben, seit er nach einem Unfall die Beine nicht mehr bewegen kann.

Homs ist eine der Märtyrerstädte des Syrienkrieges. Zwischen 2012 und 2014 wurden mehrere Stadtviertel beim Kampf zwischen Rebellen, Islamisten und der syrischen Armee dem Erdboden gleichgemacht. Das einzige, was Schreinermeister Mustafa Ghali noch zu leisten vermag, sind Lieferungen an ein Lebensmittelgeschäft und kleinere Reparaturarbeiten. «Ich kann keine schweren Gegenstände mehr heben», erklärt er uns. Infolge eines Unfalls vor dem Krieg kann er seine Beine nicht mehr bewegen.

Zwischen 2012 und 2015 musste er mit seiner Familie aus dem Quartier fliehen. Seine Werkstatt wurde während der Kämpfe zerstört und geplündert. Eine Operation würde ihn, der seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, ein Vermögen kosten.

Caritas unterstützt Mustafa, damit seine Tochter Aïcha und sein Sohn Mohamed (19 und 12 Jahre) weiter die Schule besuchen können. Es war reines Glück, dass die Wohnung, die er sich mit seinem Bruder teilt, bei ihrer Rückkehr in die Stadt noch fast unbeschädigt war. Die Familie von Mustafa Ghali ist eine von 11'000 Familien, die Caritas unterstützt.

Bild: Mustafa Ghali in Homs kann seinen Beruf als Schreiner nicht mehr ausüben. Die nötige Operation kann er sich nicht leisten. (c) Alexandra Wey/Caritas Schweiz
Text: Fabrice Boulé, Verantwortlicher Kommunikation Suisse Romande, Caritas Schweiz

 

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