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Ahmad kann wieder lachen

Fast 3,2 Millionen Menschen Im Irak wurden durch die Gewalt der IS vertrieben. Unter ihnen viele Kinder, die von dem, was sie sahen und erlebten gezeichnet sind. Sie brauchen eine psychosoziale Betreuung und Alltag, auch am neuen Ort. So wie der sechsjährige Ahmad.

Ahmad ist sechs Jahre alt und zeichnet für sein Leben gern. Er ist eines von Tausenden Kindern, deren Alltag sich innerhalb eines Jahres massiv änderte. Bisher war sein Leben im Irak verhältnismässig sicher und auch menschenwürdig, obwohl es im Land seit über 30 Jahren immer wieder zu Konflikten kommt. Seit Januar 2014 sind Teile des Irak in der Gewalt der IS. Millionen Menschen wurden vertrieben, darunter viele Kinder und eben auch Ahmad.

Heute wird Ahmad über den Caritas Partner UPP begleitet. Er besucht die Schule und wird psychosozial betreut, denn viele Kinder haben durch das Erlebte Ängste und Traumata entwickelt. Ahmed lernt nun, mit seinen Ängsten umzugehen, die ihn seit seiner Ankunft in Erbil, Nordirak plagen. Die Behandlung zeigt Wirkung: Malte er bislang Bilder, die Gewalt und Krieg zeigen, kann er heute wieder lachen, er spielt wie jedes andere Kind, hat Freunde.

Kinder wie Ahmad sind die Zukunft. Und was sie jetzt am meisten brauchen ist Zeit, um zur Ruhe zu kommen.

UPP, Bild: Gailan Haji

 

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