Immer mehr Menschen fliehen vor den Kämpfen in Syrien und sind auf Hilfe angewiesen. Caritas Schweiz leistet Überlebenshilfe für syrische Flüchtlinge im Libanon, in Jordanien, in Syrien und in der Türkei mit einem Beitrag von über 5 Millionen Franken.
Klimawandel und Naturkatastrophen sind insbesondere für ärmere Bevölkerungsgruppen der Entwicklungsländer eine Existenzbedrohung. Caritas Schweiz engagiert sich daher im Klimaschutz und in der Krisenprävention.
Durch Klimawandel bedingte Katastrophen stellen eine besondere Herausforderung an die Menschheit dar. Die Entwicklung der Industriegesellschaften während der letzten 150 Jahre hat den CO2-Gehalt in der Atmosphäre derart erhöht, dass die Temperaturen weltweit kontinuierlich gestiegen sind. Wird dem nicht Einhalt geboten, ändern sich Umwelt und Leben in den nächsten 50 bis 100 Jahren radikal. Schon heute sind Folgen, wie zunehmende Extremwetterereignisse und das Abschmelzen von Polkappen und Gletschern, unverkennbare Anzeichen des Wandels.
Während die Auswirkungen in den Industrieländern vergleichsweise gering sind, haben Menschen in Entwicklungsländern unter drastischen Folgen zu leiden: In Afrika weiten sich die Wüsten aus, was zu schweren Hungersnöten führt und in grossen Flussdelta-Regionen führen Hochwasserkatastrophen zu massiver Zerstörung und menschlichem Leid.
Viele Naturkatastrophen sind nicht vermeidbar. Deren Auswirkungen und das damit verbundene Leid, kann aber durch einen bewussten Umgang mit Risiken, durch Aufklärung und durch präventive Massnahmen minimiert werden.
Caritas Schweiz engagiert sich seit vielen Jahren im Bereich Klimaschutz und Krisenprävention:
Landwirtschaftliche Anbaumethoden werden den veränderten Klimabedingungen angepasst, Schutzmassnahmen vor extremen Wettereignissen realisiert.
Konkrete Projekte zur Abschwächung des Klimawandels mit Schwerpunkt erneuerbare Energien und Erhöhung der Energieeffizienz werden umgesetzt.
Gefährdete Bevölkerungsgruppen erhalten Schulungen in Risikominimierung, zum Beispiel im Falle eines Tsunamis.
Nachhaltige Landwirtschaft, Dammbau und besonders sichere Bauweisen minimieren die Auswirkungen einer Katastrophe.