Immer mehr Menschen fliehen vor den Kämpfen in Syrien und sind auf Hilfe angewiesen. Caritas Schweiz leistet Überlebenshilfe für syrische Flüchtlinge im Libanon, in Jordanien, in Syrien und in der Türkei mit einem Beitrag von über 5 Millionen Franken.
Der Uno-Welttag der humanitären Hilfe steht dieses Jahr unter dem Motto "Ich war hier". Er richtet sich an alle Menschen, die anderen in Not helfen und dabei zuweilen selbst ihr Leben riskieren. Caritas Schweiz leistet innerhalb der humanitären Hilfe Nothilfe und Unterstützung im Wiederaufbau.
Bild: Sam Tarling, Caritas Schweiz
Der 19. August ist Welttag der humanitären Hilfe (World Humanitarian Day). Er ist jenen Menschen gewidmet, die tagtäglich anderen in Not helfen und sich dabei selbst grossen Gefahren aussetzen. Ob als Freiwillige oder Mitarbeitende von Hilfsorganisationen.
Am 19. August 2003 wurde das UN-Hauptquartier in Bagdad durch einen Autobombenanschlag zerstört. 23 Menschen fanden den Tod, unter ihnen der UN-Sondergesandte Sérgio Vieira de Mello. Diesen Anschlag nahm die Uno als Anlass für die Gründung des Welttags der humanitären Hilfe.
Die diesjährige Kampagne "Ich war hier" soll zeigen, dass Millionen Menschen auf der Welt, jeden Tag Gutes für andere tun. Egal wo sie sind, egal wer sie sind. Alle können bei der Kampagne mitmachen und ihre Stimme abgeben auf whd-iwashere.org
Humanitäre Hilfe der Caritas Schweiz
Caritas Schweiz leistet weltweit humanitäre Hilfe. Für die Opfer von Naturkatastrophen, Kriegen und Vertreibungen. Sie gibt Nothilfe, unterstützt den Wiederaufbau und fördert Massnahmen zur Vorbeugung. Zurzeit laufen Hilfsaktionen in Syrien und im Dürregebiet von Westafrika.
Bei ihren humanitären Einsätzen hält sich Caritas an die Prinzipien der Menschlichkeit, Unabhängigkeit, Neutralität und Unparteilichkeit. Allein die Not der Menschen bestimmt, wer Hilfe erhält, nicht deren Parteizugehörigkeit, Religion oder Hautfarbe. Was Mitarbeitende der Caritas vor Ort erleben, zeigt der Blog von Caroline Nanzer, Caritas-Delegierte im Libanon.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zum World Humanitarian Day